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Andreas Scheuerer

Name: Andreas Scheuerer

 

Alter: 50

 

Beruf: Sachbearbeiter Freistaat Bayern

 

Seit wann bist du in der Feuerwehr?

02.02.1982

 

Was war dein erster Eindruck, als du zum ersten Mal ins Gerätehaus rein bist?

Da ich in der Nähe des Penzberger-Feuerwehr-Hauses gewohnt habe, ging ich dort aus und ein. Es war sehr imposant vor großen Fahrzeugen wie der Drehleiter zu stehen. Aber am liebsten war ich bei der Frau vom Gerätewart im Funkraum, das Thema Kommunikation über Funk hat mich schon damals interessiert.

 

Warum bist du immer noch dabei?

Weil ich als kleiner junge von dem Virus Feuerwehr angesteckt wurde. Mir ist das Helfen anderer sehr wichtig.

 

Was ist deine Aufgabe in der Feuerwehr?

Nach 38 Jahren in der Feuerwehr hat man viele Aufgaben. Zum einen das die Funkkommunikation und die Piepser funktionieren, zum anderen im Einsatz als Maschinist oder Gruppenführer oder im Rahmen des Vereins die Leitung des Koch-Teams. Außerdem gehört die Organisation von Kameradschaftlichen Events und Ausflügen ebenfalls zu meinen Aufgaben. Doch was am meisten Spaß macht ist die Brandschutzerziehung.

 

Wie war es, als zum ersten Mal der Piepser ging oder die Sirene lief?

Nervosität, Adrenalin, einfach alle Eindrücke, die man zu diesem Zeitpunkt haben kann. Der Weg zum Feuerwehrhaus war gefühlt ewig.

 

Was war das für ein Einsatz?

Die Sirene ging an einem Sonntagvormittag. Es war ein Wohnhausbrand mit Menschenrettung, bei der ich mithelfen durfte die Schlauchleitungen zu verlegen.

 

Was war das kurioseste/verrückteste/lustigste was du jemals im Einsatz/Feuerwehrdienst erlebt hast?

Wir hatten einen Einsatz während des Dorfballs (Fasching). Wir rückten aus und stellten an der Einsatzstelle fest, dass so mancher noch als Indianer, Pirat, Kuh oder als sonstige Maske geschminkt war. Was auch für die anderen Feuerwehren sehr lustig war.

 

Was war für dich der schönste Moment in der Feuerwehr?

Nach einem Verkehrsunfall in Penzberg hat sich eine Familie bei uns im Feuerwehrhaus 14 Tage später bedankt. Alle Beteiligten ging es gut ob wohl es an dem Unfallabend nicht so gut aussah für die Beteiligten. Sie überreichten Dankeskarten für jeden Persönlich.

 

Was braucht ein Feuerwehrler deiner Meinung nach unbedingt?

Ideologie, Verständnis in der eigenen Familie für den Job sowie den Willen, Tag und Nacht bereit zu sein, anderen zu helfen.

 

Was wünscht du dir für die Feuerwehr Iffeldorf ?

Das es viele Bürger gibt, die in dieser Feuerwehr Dienst tun. Es ist eine schöne Art, kameradschaftlich wie auch fachlich das Dorfleben zu bereichern und zu schützen.

 

Was willst du auf jeden Fall mal in Bezug auf die Feuerwehr machen?

Ich möchte gerne mal eine 24-Stunden-Schicht bei der Flughafenfeuerwehr absolvieren und dabei ein Flugfeldlöschfahrzeug selbst fahren.